Wien 04.04.2025 – Die Freiheitlichen Studenten (RFS) verkünden, dass sie im Rahmen des Wahlkampfes zur Österreichischen Hochschülerschaft auf Wahlplakate verzichten.
„In der Vergangenheit wurden unsere Plakate regelmäßig zu Zielscheiben von Vandalismus. Manche unserer politischen Opponenten scheinen mit sachlicher Argumentation nicht gegen die Freiheitlichen Standpunkte anzukommen. Demokratischer Diskurs und offener Dialog? Fehlanzeige!“ heißt es aus der Wahlkampfzentrale der Freiheitlichen.
Man wolle sich weiters nicht auf „kleingeistige Kinderspiele“ einlassen: „Das Katz und Maus Spiel rund um das Aufhängen und Herunterreißen von Plakaten verschwendet unnötige Zeit, die wir besser für Inhalte und sachliche Diskussion aufwenden. Für uns stehen die Bedürfnisse der Studenten im Fokus. Wir überzeugen mit Argumenten, nicht mit Gewalt und Vandalismus.“
Erst vergangene Woche kam es an der Universität Wien zu einem politisch motivierten Übergriff auf Kandidaten der Freiheitlichen Studenten. Rund 30 Linksextreme bedrängten zwei Vertreter des RFS und hinderten sie daran Unterstützungserklärungen für die Kandidatur zu sammeln. Unter anderem beteiligte sich auch die Spitzenkandidatin der KSV-LiLi an der demokratiefeindlichen Aktion. „Es ist unfassbar, dass linksextreme Gruppen an unseren Universitäten versuchen, mit Gewalt und Einschüchterung den demokratischen Wettbewerb zu sabotieren. Wer Unterschriftenlisten stehlen will, um politische Gegner mundtot zu machen, zeigt, dass er keinen Respekt vor Demokratie und Meinungsfreiheit hat!“ kommentierte FPÖ-Studentensprecher NAbg. Manuel Litzke den Vorfall.
Der RFS konnte trotz der Sabotageakte mehr als ausreichend Unterstützungserklärungen sammeln, wodurch die Freiheitliche Kandidatur zur Wahl der Hochschulvertretung der Universität Wien gesichert ist.